Rechtsanwalt für Familienrecht und Verkehrsrecht

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                                   Ordnungswidrigkeiten und Straftaten im Straßenverkehr    

     

Vermutlich gibt es keinen anderen Bereich des täglichen Lebens, in dem man so schnell mit dem Gesetz in Konflikt geraten kann wie im Straßenverkehr. Welcher Autofahrer kann schon von sich behaupten, noch nie die zulässige Geschwindigkeit überschritten oder immer den erforderlichen Sicherheitsabstand eingehalten zu haben. Das Risiko, hierbei "erwischt" werden, wird schon aufgrund stetig zunehmender Verkehrskontrollen immer größer.

 

Erschwerend kommt hinzu, dass sich nicht nur die angedrohten Geldbußen in den letzten Jahren drastisch erhöht haben sondern dass in vielen Fällen auch mit der Verhängung eines Fahrverbots gerechnet werden muss. Weitaus fatalere Folgen als eine Ordnungswidrigkeit hat jedoch eine sogenannte Verkehrsstraftat. Hierzu zählen beispielsweise das Fahren unter erheblichem Alkoholeinfluss oder das unerlaubte Entfernen vom Unfallort, auch Unfallflucht genannt. In solchen Fällen müssen Sie fast immer damit rechnen, dass Ihnen die Fahrerlaubnis endgültig entzogen wird, Sie also den Führerschein verlieren. Die Beantragung einer neuen Fahrerlaubnis ist sodann erst nach Ablauf einer oft längeren Sperrfrist möglich, wobei nicht selten von der Führerscheinbehörde zunächst die Beibringung eines medizinisch psychologischen Gutachtens verlangt wird.

 

Wir können daher jedem, gegen den ein Ermittlungsverfahren wegen eines Verkehrsvergehens eingeleitet worden ist, nur dringend empfehlen, keinesfalls selbst irgendwelche Angaben gegenüber der Polizei oder einer anderen Ermittlungsbehörde zu machen sondern sich schnellstmöglich mit uns in Verbindung zu setzen. Wir werden dann umgehend die Ermittlungsakte anfordern, um zu prüfen, ob Ihnen der behauptete Verkehrsverstoß tatsächlich nachgewiesen werden kann oder ob das Ermittlungsergebnis beispielsweise aufgrund von technischen oder anderen Verfahrensfehlern überhaupt gegen Sie verwertet werden darf.

Außerdem besteht auch in den Fällen, in welchen Ihre Täterschaft nicht zu bestreiten ist, häufig noch die Möglichkeit, entweder bereits im Rahmen des Ermittlungsverfahrens oder auch später anlässlich einer gerichtlichen Verhandlung eine Einstellung des Verfahrens zu erwirken oder zumindest die im Zusammenhang mit dem Vergehen drohenden Nebenfolgen, beispielsweise ein Fahrverbot, zu vermeiden.

 

Rechtsschutzversicherung:

 

Sollten Sie eine Rechtsschutzversicherung abgeschlossen haben, welche auch den Verkehrsrechtsschutz beinhaltet, so übernimmt die Versicherung bei Verkehrsordnungswidrigkeiten regelmäßig alle anfallenden Kosten, also auch dann, wenn Sie den behaupteten Verkehrsverstoß tatsächlich begangen haben. Auch wenn Ihnen eine Verkehrsstraftat vorgeworfen wird, besteht zunächst Versicherungsschutz, allerdings mit der Ausnahme, dass die Rechtsschutzversicherung ihre Kostenzusage nachträglich widerrufen kann, falls Sie rechtskräftig wegen einer vorsätzlich begangenen Straftat verurteilt werden sollten. Weitere Einzelheiten hierzu können Sie gerne mit uns erörtern.

 

 

 

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